Empfehlenswertes

Texte, Gedichte und Gebete

Da draußen

Da draußen wirst du alles erkennen.
Die offenen Enden treffen zusammen, werden wieder heil:
Und du bist es selbst - dein ganz und gar geformtes, doch ständig sich verwandelndes tiefes Selbst.
Jeder Blick zurück, noch so unbeholfen, wird sich lohnen.
Mit jeder Träne die du weintest,- weinen wolltest - werden deine Knochen, die zerbrachen, wieder ganz.
Die Risse deines Herzens - du brauchst sie nicht mehr zu verstecken hinter stählernen Trägern, mächtigen Feigenbäumen - oder gar unter Reispapier.
Du benötigst nicht so viel wie den Flügel einer Libelle, um diese schwergeprüfte Stelle zu bedecken, dein Geheimstes zu schützen, das du so sehr liebst und durch die Jahre scheinbar schonungsloser Drangsal unversehrt zu bewahren hoffst.
Geh nun, lebe in Frieden, mein Freund, denn gewiss gibt es die Liebe, um dich einzuhüllen, und das Leben, auf dass du es genießt:
Dein Anteil daran ist unermesslich. Die Liebe wird das "Mehr" sein, das du ersehntest. Wenn es so weit ist, wirst du verstehen. Du wirst dich selbst so lieben, wie kein Liebender je das Herz hatte, dich zu lieben. Und die Wärme, die du dir wünschtest, wird dein Kopfkissen füllen, auf dem Fenstersims tanzen und sich verbergen vorne in deinen Strümpfen, um deine Zehen zu erwarten.

Deborah Mears

 

Ein Leben nach der Geburt

Im Bauch einer schwangeren Frau sind drei Embryos.

Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.


Der kleine Zweifler fragt:
„Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“

Der kleine Gläubige:
„Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns da erwartet.“

Der kleine Skeptiker:
„Blödsinn, das gibt es nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?“

Der kleine Gläubige:
„Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.“

Der kleine Skeptiker:
„So ein Quatsch. Herumlaufen, das geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Da gibt es doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, ein Leben nach der Geburt, weil die Nabelschnur viel zu kurz ist.“

Der kleine Gläubige:
„Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden.“

Der kleine Skeptiker:
„Es ist noch nie einer zurück gekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben hier ist nichts als Quälerei. Und dunkel.“

Der kleine Gläubige:
„Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.“

Der kleine Skeptiker:
„Mutter?!?? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?“

Der kleine Gläubige:
„ Na hier, überall, um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.“

Der kleine Skeptiker:
„Quatsch. Von einer Mutter habe ich ja noch nie was gemerkt. Also gibt es sie auch nicht.“

Der kleine Gläubige:
„Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt.“

Der kleine Zweifler fragt:
„Und wenn es also ein Leben nach der Geburt gibt, wird der kleine Skeptiker dann bestraft, weil er nicht daran geglaubt hat?“

Der kleine Gläubige:
„Das weiß ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps, damit er die Augen aufmacht und das Leben beginnen kann.“

 

Eine alte Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Wir aber mühen uns im Berufsleben oft mit anderen Strategien ab:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche. Wir wechseln die Reiter. Wir sagen: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“ Wir bilden Arbeitsgruppen, um das Pferd zu analysieren. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für tote Pferde. Wir bilden eine Task-Force, um das tote Pferd wiederzubeleben. Wir gehen in Trainings, um zu lernen, wie man tote Pferde reitet. Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten. Wir spannen mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das man es nicht noch schlagen könnte.“ Wir machen zusätzliche Mittel frei, um die Leistungen des toten Pferdes zu erhöhen. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater für tote Pferde gibt. Wir erklären, dass unser totes Pferd „besser, schneller und billiger“ ist. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Ja, so ist halt das Berufsleben und manchmal wäre es wohl besser, wenn wir Dakota-Indianer wären ...

 

Einfach Ja

Du wagst ein Ja – und erlebst einen Sinn
Du wiederholst dein Ja und alles bekommt einen Sinn

Wenn alles Sinn hat, wie kannst du Anderes Leben als Einfach Ja

Autor unbekannt

 

Erfolg

"Erfolg heißt: Oft viel lachen; die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden; die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind, ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil du gelebt hast. Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben."

Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)

 

Geduld

..., und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke

 

Gelassenheit

Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Anonyme Alkoholiker

 

Gespräch zwischen Kerze und Zündholz

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: "Ich habe den Auftrag dich anzuzünden."

"Oh nein", erschrak die Kerze, "nur das nicht! Wenn ich brenne sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern."

Das Zündholz fragte: "Aber willst du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?"

"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüsterte die Kerze unsicher und voller Angst.

"Es ist wahr", entgegnete das Zündholz, "Aber genau das ist doch das Geheimnis unserer Berufung. Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meine Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist die Kerze, du sollst für andere leuchten und Wärme schenken.
Alles was du an Schmerz und Leid und Kraft hineingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst wirst du sterben."

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung:

"Ich bitte dich zünde mich an ...!"

unbekannt

 

Ich möchte wissen

Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen und um das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich möchte wissen, ob Du mit dem Schmerz, – meinem oder deinem – dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen, ob Du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen kannst und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst. Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll, vertrauenswürdig sein kannst.

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob Du dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. Ich möchte wissen, ob Du mit deinem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und „Ja“ rufst im dich Einlassen auf jetzt.

Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld du hast. Ich möchte wissen, ob Du aufstehen kannst und nach einer Nacht der Trauer und der Verzweifelung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist. Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich möchte wissen, ob Du alleine sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit dir zusammen bist.

– denn dann bist Du ganz nah dem Leben, der Liebe, dem All-Eins-Sein, verschmolzen mit der Quelle.

aus dem Indianischen von Oriah Mounten Dreamer

 

Jung sein

Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über die Bequemlichkeit.

Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl von Jahren gelebt hat: Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt. Die Jahre zeichnen zwar die Haut - Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele. Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.

Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens.

Ihr seid so jung wie euer Glaube. So alt wie euere Zweifel. So jung wie euer Selbstvertrauen. So jung wie eure Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.

Ihr werdet jung bleiben solange ihr Aufnahmebereit bleibt: empfänglich fürs Schöne, Gute und Große; empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen. Sollte eines Tages euere Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus, dann möge Gott erbarmen haben mit eurer Seele - der Seele eines Greises.

Douglas Mac Arthur 1945

 

Liebeserklärung an einen Tanz

Wirf deine Schuhe weg und tanze
Spüre die Erde unter den Füßen
Die Wurzeln der Klänge
Lass die Musik deinen Körper erobern
Und deine Seele
Wirf deine Schuhe weg und tanze
Schenk deiner Sehnsucht goldene Flügel
Schließ deine Augen und träume Träum von der endlosen Weite des Meeres
Und von dem Spiel der Wellen
Vom Aufgang der Sonne über der Bucht
Und von dem Schrei der Möwe
Und den vielen bunten Kähnen
Und dem Geruch der Fische
Vom Geschmack des Salzes träume
Und vom Prickeln der Haut
Vom leuchtenden Blau und Weiß der Häuser
Von Granatäpfeln und Olivenhainen
Von der kleinen Kapelle hoch auf dem Felsen
Von scheuen Blicken und lachenden Augen
Von zerfurchten Gesichtern, die Geschichten erzählen
Wirf deine Schuhe weg und tanze
Lass dich erfassen vom Gleichklang der Schritte
Fühle und höre ihr Trommeln
Tauch ein in den Rhythmus des Lebens
Ein Schritt für das Weinen und zwei für das Lachen
Ein Schritt für die Einsamkeit und zwei für die Liebe
Ein Schritt für die Angst und zwei fürs Vertrauen
Ein Schritt für die Flucht und zwei für die Hingabe
Ein Schritt für den Krieg und zwei für den Frieden
Ein Schritt für die Fesseln und zwei für die Freiheit
Ein Schritt für den Tod und zwei für das Leben

Wirf deine Schuhe weg und tanze
Lass die Musik deinen Körper erobern und deine Seele
Schließe die Augen und träume
Tanze und träume und tanze die Liebe
Tanze und träume und tanze das Leben
Tanze und tanze und tanze -

Omal

 

St. Theresas Gebet

Möge heute überall Frieden sein. Mögest Du Gott vertrauen, dass Du genau dort bist, wo Du vorgesehen bist zu sein. Mögest Du Dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden. Mögest Du jener Geschenke bedenken, die Du erhalten hast und die Liebe weiterleiten, die Dir gegeben wurde. Mögest Du in Zufriedenheit wissen, dass Du ein Kind Gottes bist.
Lass diese Gewissheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen und dort ihren Platz finden und erlaube Deiner Seele die Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben.

St. Theresa

 

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andere, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegensenden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

 

„Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.“

Marianne Williamson

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